Eine kurze Geschichte
Kurze Hosen waren nicht immer selbstverständlich. Auf Bermuda kürzten britische Arbeiter in den 1910er Jahren ihre Hosen aus praktischen Gründen. Zu heiß, zu feucht, zu unbequem. Erst funktional gedacht, später ikonisch geworden. In den 1960ern fanden Shorts ihren Weg in den Alltag, als freizügigere Looks langsam normal wurden.
Denim fand seinen Weg über Musik, Subkulturen und Streetwear in den Mainstream und stand für Freiheit und Individualität. Chino- und Tailored-Styles folgten über Workwear und College-inspirierte Looks und brachten mehr Struktur in die Silhouette. In den 1990ern wurde alles weiter: baggy Fits, längere Säume, tief sitzende Bundhöhen. Die Passform selbst wurde Teil des Ausdrucks.











